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Das Revier

Hier sind Informationen zum Revier,  zum Wetter,  zur Ausrüstung, zu den Preisen .. zu finden

Allgemeines

Wasserqualität ist im ganzen Revier zumindest auf den Inseln meist sehr gut. Baden, Schnorcheln etc. einfach Spitze. Ausnahmen sind die grossen Häfen wie Piombino, Bucht von Porto Azzurro, Bucht von Porte Vecchio, Cala di Volpe, Golf von Olbia ...
Entlang der italienischen Westküste, die teilweise flache Uferzonen aufweist, ist naturgemäß die Wasserqualität nicht ganz so überzeugend.

Wie weit man einen Törn gehen läßt, hängt von der Zeit, der Laune etc. ab. Ausgehend von Piombino ist in 2 Wochen Elba und die Ostküste Korsikas bis in den Süden erreichbar, dann bleiben auch noch Badetage und Reserve. Man kann auch in 2-3 Wochen rund Korsika segeln und vieeelll Wasser sehen.

Für eine Umrundung Sardiniens, ausgehend von z.B. Olbia sollte man mindestens ca. 4 Wochen ansetzen. Hierbei ist immer die aktuelle Wettersituation das entscheidende Kriterium. Mistral-Lagen, die auch im Sommer häufig vorkommen, erzeugen entlang der Westküste hohe Dünung bei gleichzeitig heftigem Wind. Ohne Reservetage kann dabei ein Törn schnell zum seglerischen Stress werden.

Die Westküste Italiens bietet von langweiligen, flachen Küstenregionen über sehenswerte Felsformationen und schönen Ausflugszielen an Land eine fast unüberschaubare Vielfalt an Kultur, Geschichte und Eindrücken.

Die vorgelagerten Inselgruppen um Ponza, Ischia, Capri oder die Aeolischen Inseln mit Lipari, Stromboli usw. sind eigentlich jede für sich eine Reise wert.

Allerdings muß man sich darüber im Klaren sein, das diese Ecke des Mittelmeers mit zu den teueren Revieren zählt. Hafengebühren unter 30-40 Euro (für ein 9-10 m Boot) sucht man zumeist vergebens.

Wetter

Bei stabiler Hochdrucklage im Sommer meist schwächer windig (nachts 0 Bft, tags durch Land-Seewind bis zu 5 Bft). Temperaturen im Sommer bei 30°C, ist aber immer gut auszuhalten durch den Wind auf dem Wasser.
Im August, Anfang September oft nachmittags Wärmegewitter, vor allem in Landnähe (Elba, Korsika, Sardinien). Anders sieht es aus, wenn eine Front durchzieht, dann kann es auch im Sommer mit 9 Bft blasen, es wird dann ungemütlich je nachdem wo man steckt.
Bei hohem Druck über Frankreich und Tiefdruck über Genua bildet sich der Mistral aus. NW - W mit 7 und mehr Beaufort, ungemütlich an der Westküste Korsikas, an der Ostküste sind dann nördliche Kurse nicht zu empfehlen. In der Strasse von Bonifacio (zwischen Sardinien und Korsika) wird der Wind IMMER um 2 - 3 Bft. verstärkt.

Wetterberichte

Es empfielt sich die lokalen Wetterstationen abzuhören, da hier doch eher auf die lokalen Besonderheiten eingegangen wird.

Korsika
Lokaler Wetterbericht von Crose-Corse auf UKW-Kanal 79 ca. 7:30, 13:30 und 19:30 Uhr, die eiten differieren etwas, da von mehreren Staionen rund um Korsika zeitversetzt gesendet wird. Ankündigung auf Kanal 16.
Abrufbar auch im Internet unter Wetter Korsika

Italien - Elba - Sardinien - Westküste
Hier ist die Daueransage auf UKW Kanal 68 in italienischer und englischer Sprache zu empfehlen. Eine sehr empfehlenswerte Seite mit Windkarten, Luftdruck, Bewölkung etc. ist im Internet die Seite Wetter Italien und gesamtes Seegebiet

Ausrüstung

Wenn geankert wird, dann sollte ein Schlauchboot, am besten mit Motor dabei sein. Gegen die Sonne ist unbedingt eine Sonnenpersenning, Bimini etc. erforderlich, sonst wird man gegart. Empfehlenswert ist UKW. Die Italiener bringen am laufenden Band (Bandansage) einen Wetterbericht in ital. und engl. Sprache (Kanal 68). Cross Corse gibt auf Kanal 79 einen speziellen Küstenbericht um ca. 8.00, 13.00 und 20.00 Uhr. Handy funktioniert problemlos, sogar bis weit aufs Meer hinaus. Landstrom ist in den Marinas zu bekommen, also Kabel, möglichst 10 bis 15 m und Eurostecker (blau) mitnehmen. Verpflegung ist überall, manchmal mit 5 - 10 min. Weg zu bekommen. Ein Kühlschrank ist im Sommer kein Luxus. Sonst gehts auch mit Eisbox. Eis gibt es mit ein bisschen Suchen fast immer.

Sprache

Italienische und französische (Korsika) Kenntnisse erleichtern das Leben sehr. Auf Elba wird in den Restaurants teilweise deutsch gesprochen, in den Häfen meist nur italienisch oder wenig englisch. Auf Korsika geht mit Deutsch gar nichts, Englisch auch kaum, also das Schulfranzösisch wieder auspacken.

Internet-Zugang

Ständig die Möglichkeit zu haben auf das Internet zuzugreifen, ist in heutiger Zeit ein häufiger Wunsch. Auf Verbindung über e-mail zum Geschäft oder nach Hause will kaum einer verzichten. Aber auch der Abruf von Wetterdiensten aus dem Netz ist eine sinnvolle und Sicherheit bringende Anwendung.
Die verschiedenen Möglichkeiten

1. Internet Cafe
Mit etwas Suchen fast in jedem größeren Hafen zu finden. Allerdings in den Abendstunden während der Sasion meist hoffnungslos überlaufen.

2. W-LAN im Hafen
Wer die entsprechende Ausrüstung dabei hat, findet in einigen Häfen W-LAN vor. Allerdings zu sehr unterschiedlichen Konditionen. Von kostenlos bis zu - na ja - sehr teuer.

3. Über Handy - mobile Verbindung
Dies ist sicher die komfortabelste und überall nutzbare Möglichkeit, da die GSM-Netzabdeckung überall im Küstenbereich, teilweise bis weit auf See hinaus gegeben ist.
Für Italien und Sardinien empfielt es sich, eine lokale Prepaid-Karte zu besorgen und dann eines der angebotenen "Packete" zu nehem, z.B. 30 Tage - 500 MByte - für 20 Euro. Damit ist schon jede Menge Kommunikation und Wetterkarten-Download möglich.


Saison und Preise

Hochsaison ist Mitte Juli bis Ende August. In dieser Zeit sind in den Häfen nur schwer Liegeplätze zu finden, frühzeitiges Ankommen - bis ca. 14 Uhr - erleichtert die Suche.

Anmeldung in den Häfen über Funk oder Handy ist zumindest in der Vor- oder Nachsaison eine gute Möglichkeit schon bei der Ankunft vom Marina-Personal erwartet zu werden und einen Liegeplatz zugewiesen zubekommen.
Während der Hochsaison kann eine Anfrage aber schon mal abschlägig beantwortet werden, da Plätze dann knapp und teuer sind.
Auch die Preise sind in dieser Zeit hoch. Ausserhalb der Hochsaison findet sich immer ein Platz.
Preise: am Bespiel einer 9 bis 10 m Yacht, In Italien und auf Elba generell hoch, ca. 30-45 Euro außerhalb der Saison, mit Zuschlägen bis zu 100% im Juli/August. Aus der Erfahrung geht der Trend dazu, die Hochsaison = Hochpreis-Saison schon im Juni beginnen und bis Mitte September laufen zu lassen. Auf Korsika liegt das Preisniveau generell etwas niedriger, ca. 25-40 Euro, hier sind auch die Saisonzuschläge moderater, ca. 20-30%. Beliebte Häfen, wie Calvi, verlangen auch entsprechende hohe Preise. Mit extremen Preisen muß auf Sardinien, Ischia und Lipari gerechnet werden. Die bekannten und beliebten Häfen der Costa Smeralda nehmen für das Vergleichsschiff ca. 90 - 120 Euro in der Hochsaison.
Wie in der Tabelle zu sehen ist, auch bei den Liegeplätzen gehen die Preise nach oben. Bespiele: Stand 2004- 2011 (Angaben in Euro)

Es sind jeweils Liegeplatz- und Kurtaxegebühren fällig (Kurtaxe ca. 1 - 2 Euro pro Person und Tag)


2004

2007

2008

2009

2010

2011

Mai/Juni

Juli/August

Mai/Juni

Juli/August

Juni-August

Jul.-Aug.

Juni bis August

Mai bis August

Hafen - Elba und Festland Toskana

Porto Ferraio

16

32

60

 

Porto S.Stefano

16

32

60

49

 

Hafen - Korsika

Bastia Port Toga

20

24

 

Solenzara

22

24

25

27

27

27

37 (Aug.)

Porto Vecchio

21

24

 

Macinaggio

19

26

21

 

St. Florent

18

20

 

Calvi

36

 

Hafen - Sardinien

Isola Rossa

 

23

 

Stintino

 

40

 

Alghero

 

65

 

Torre Grande

 

30

 

Portoscuoso

 

28

 

Carlaforte

 

25

 

Teulada

 

34

 

St. Teresa

 

30

32

36

13 (Juni)

 

Maddalena

 

21 (Juni)

44 (Juli)

Porto Cervo

 

120

 

Portisco

 

98

 

Olbia

 

75 (Juli)

Caletta

 

49 (Juli)

Ottiolu

 

47 (63)

52

58

65 (Juli)

Navarrese

 

35

43

 

25-45

Arbatax

 

32

 

Corallo

 

24

29

 

Cagliari

 

25

37

 

Hafen - Festland Frankreich

Menton

21

 

Hafen - Festland Westküste und Inselgruppen

Traiano

 

25 (Mai)

Ostia

 

25(Mai/Juni)

Nettuno

 

23 (Juni)

Gaeta

 

45 (Juni)

Ischia

 

69

Agropoli

 

xx

Camerota

 

31(Juni)

Cetraro

 

15 (Juni)

Tropea

 

34 (Juni)

Salina

 

60 (Juni)

Portorosa

 

30 (Juni)

Cefalu

 

25 (Juni)


Ankern

Die verschiedenen Möglichkeiten sind bei den Inselbeschreibungen aufgeführt.

Liegeplatzreservierung und Anmelden im Hafen

Wer auf Törn ist, braucht gelegentlich einen Hafenplatz für eine oder manchmal auch mehrere Nächte.
Im beschriebenen Revier ist dies angesichts der vollen Häfen nicht immer leicht, in der Hochsaison manchmal fast unmöglich.
Ist das Tagesziel absehbar, so empfiehlt es sich am Abend vorher im Hafen anzurufen (Nummern und VHF-Kanäle stehen in den Pagine Azzurro) und einen Platz zu reservieren. In den großen Häfen funktioniert dies zumeist gut, kleinere Häfen manchmal eben nicht.
Zum guten Ton, gerade im mittleren und südlichen Italien gehört es, sich über VHF kurz vor der Einfahrt zu melden, zumeist wird man dann schon erwartet und der Liegeplatz angewiesen.

Empfehlenswerte Literatur

Auf dem Büchermarkt werden eine ganze Anzahl Revierführer angeboten. Wer zum ersten Male im Seegebiet zwischen Elba - Korsika - Sardinien unterwegs ist, dem sei vor Antritt der Fahrt ein bebilderter und beschreibender Revierführer empfohlen.
Alle gedruckten Erzeugnisse haben jedoch gemeinsam das Problem der Aktualität. Im Revier werden neue Häfen gebaut, Häfen umgebaut oder erweitert, Ankerbuchten gesperrt, Unterwasserkabel verlegt usw.
Diese Veränderungen zeitnah und aktuell in Bücher einzuarbeiten gelingt nicht immer.
Die Empfehlung ist, sich zwei jährlich erscheinende Werke zuzulegen.
Für Frankreich und Korsika den "Bloc Marine" und für Italien, einschließlich der Inseln, die "Pagine Azzurro".
Beides sind Werke im Umfang von Telefonbüchern und beschreiben detailliert die Häfen, Telefonnummern, UKW-Kanäle, öffentliche Einrichtungen, Ärzte usw.. Auch die besonderen Befahrensregeln einiger Gebiete werden ausführlich dargestellt. Die umfangreiche Werbung mag stören, erlaubt aber sicher die kostengünstige Herstellung und gibt zudem jede Menge Hinweise auf Werkstätten, Restaurants usw.
Preis jeweils ca. 30 Euro und in jedem französischem, bzw. italienischem Ausrüstungsladen erhältlich. Einziger Nachteil: Sie sind in der jeweiligen Landessprache abgefasst, der französische "Bloc Marin" hat auch einen englischen Teil.

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