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Sizilien und die Strasse von Messina

Strasse von Messina

Die Straße von Messina trennt das italienische Festland von Sizilien.
von Norden kommend markieren die hohen Masten der Stromleitungen die Einfahrt, hier ist die Straße auch am engsten.
Gerade einmal 1,5 sm an der schmalsten Stelle. Sehr sorgfältige Navigation ist hier unbedingte Voraussetzung, da doch viele Schiffe der Berufsschifffahrt diesen Weg nutzen.
Unbedingt sind die vorhandenen Verkehrstrennungsgebiete zu beachten. Von Norden kommend ist die West-Seite für den Verkehr nach Süden vorgesehen und umgekehrt die Ost-Seite für den Nord-Verkehr.

Strömung

In der Straße von Messina setzt je nach Gezeiten in kräftiger Strom in Nord-Süd, bzw. umgekehrt in Süd-Nord Richtung. Der Strom kann bis zu 4 - 5 Knoten betragen und dann wird es gegen den Strom mit einer Segelyacht schon etwas mühsam.
Zur Planung ist ein aktueller TIdenkalender sehr hilfreich.
Ist z.B. in Hochwasser am Capo Peloro - ganz an der Nord-Ost-Ecke und in Taormina nördlich von Riposto Niedrigwasser setzt der Strom von Nord nach Süd.

Aetna

Oberhalb von Riposto erhebt sich der aktive Vulkan Aetna. Riposto ist der ideale Hafen, wenn man einen Ausflug auf oder zum Aetna plant.
Südlich von Riposto wird die Küste zunehmend flacher, die Attraktivität stark abnehmend. Vorbei an einigen Industriehäfen ist der nächste Ansteuerungspunkt dann Siracusa.

Südküste

Südküste

DIe südliche Küste Siziliens ist aus seglerischer Sicht wenig attraktiv. Zum einen zieht sich die Landschaft teils endlos flach hin, zum anderen sind nur wenige lohnenswerte Häfwen vorhanden.
Ist man kulturinteressiert, so sind von Ragusa oder Licata Landausflüge zu den Kulturgütern zu empfehlen.

Die Südküste eher langweilig und ohne große Attraktivität.

Westküste

Den westlichen Punkt markiert der große Handelshafen Trapani. Auch hier ist der Sportbootskipper eher eine Randerscheinung, denn willkommender Gast.

Besonderheiten

Hier mal eine Einschätzung über das Segeln um Sizilien.
Sizilien mag man mögen oder nüchtern betrachten. Auffallend ist auf bzw. um Sizilien die Abgeschlossenheit der Yachthäfen, teilweise sind diese extrem abgesichert mit hohen Zäunen, Zugangskontrolle, Videoüberwachung usw. Ganz im Gegensatz zu der sehr offenen Struktur die auf Sardnien vorherrscht aber sebst in Kalabrien zu finden ist.
Eine Anmeldung in den Häfen ist unbedingt zu empfehlen, sei es telefonisch vorab oder bei Ankunft über VHF.
Segeltechnisch ist die Südküste sicher eine Herausforderung, da bei vorherrschenden westlichen Winden jeder Kurs zum Kreuzkurs bei einer Umrunndung im Uhrzeigersinn wird.

Preisgestaltung

Die Westküste Italien ist sicher nicht das preiswerteste Revier im Mittelmeer, jedoch ist gerade auf Sizilien die örtliche Preisgestaltung für einen Durchgangsliegeplatz schon manchmal hart am Rande des Verstehens. Für kein Wasser, wackelige Steganlagen, Anlegekais mit hervorstehenden Eisennägeln usw. dafür 45,00 Euro pro Nacht für ein 9 m Segelboot sind schon heftig.

In der Übersichtskarte Sizilien kann man die Häfen anklicken und Detail-Informationen abrufen.

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